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Die DHL Paketstation – Sendungen Tag und Nacht einliefern und abholen

Wer sie einmal genutzt hat, möchte sie nicht mehr missen: die DHL Paketstation, auch Packstation genannt. Dieses von DHL ab 2001 aufgebaute System von Paketautomaten steht mit seinen inzwischen bundesweit ca. 2.500 Automaten (Dezember 2012) flächendeckend zur Verfügung: Kunden können dort bestimmte Sendungen sowohl einliefern als auch abholen – und das 24 Stunden täglich.

Allgemeine Nutzung einer Packstation

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DHL Packstation – Bild © KMJ auf de.wikipedia

Mit der Nutzung der Paketautomaten sind keine zusätzlichen Kosten verbunden. Um eine Sendung, die direkt an eine Paketstation adressiert ist, auch empfangen zu können, ist eine vorherige Anmeldung notwendig – und zwar auf der Packstation-Website von DHL. Dazu ist eine deutsche Andresse erforderlich. Ist die Anmeldung erfolgreich abgeschlossen, erhalten Kunden eine Kundenkarte (Goldcard) – Identitätsprüfung inklusive.

Die Abholung einer Sendung erfolgt seit November 2012 mittels mTAN-Verfahren, was die Registrierung der Mobilfunknummer des Kunden erfordert. Die Kundenkarte hingegen ist nichts anderes als eines Magnetstreifenkarte mit Namen des Kunden, der sogenannten PostNummer sowie einer einheitlichen Nummer, welche sich auf jeder Karte befindet. Meldet sich der Kunde bei einer Packstation an, wird lediglich die PostNummer abgefragt. Der Aktionsradius des Kunden ist enorm: Er ist sowohl beim Versenden als auch beim Empfangen von Sendungen gänzlich frei in der Wahl seiner Packstation.
Hinsichtlich der Abmessungen gilt: Die Sendungen dürfen normalerweise die Maße von 60 x 35 x 35 Zentimeter nicht überschreiten. Allerdings gibt es mittlerweile neuere Packstationen mit XL-Fächern: Die maximale Größe beträgt dort 64 x 40 x 60 Zentimeter.

Adressierung der Sendung an eine Packstation

Dieser Service von DHL, dem Dienstleister der Deutschen Post AG im Bereich Paket- und Expressdienst, gilt ausschließlich für DHL-Pakete und DHL-Päckchen sowie Bücher- und Warensendungen und darüber hinaus für Groß- und auch Maxibriefe (allerdings jeweils ohne Einschreiben). Alle Briefsendungen, die ein geringeres Format als Groß- und Maxibriefe aufweisen – also Standard- und Kompaktbrief sowie Postkarte – sind vom Versand an eine Packstation ausgeschlossen. Für die Lieferung einer Sendung an eine Packstation gilt ein bestimmtes Muster der Adressierung, welches unbedingt einzuhalten ist:

  • Erste Zeile muss der Name des Adressaten stehen
  • Zweiten Zeile folgt die dem Paketstationskunden (also dem Empfänger – fest zugeteilte PostNummer)
  • Dritten Zeile muss die Packstation mit ihrer speziellen Nummer stehen
  • Vierten Zeile Postleitzahl mit Ort der Packstation.

Dabei ist der Absender keinesfalls an eine bestimmte Packstation gebunden – er kann vielmehr von Fall zu Fall entscheiden, wohin die Sendung gehen soll.

Einlegen der Sendung an einer Packstation Auch die Übergabe bereits frankierter Pakete und Päckchen via Packstation an DHL ist möglich. Dieser Service steht registrierten als auch nicht registrierten Kunden zur Verfügung. Allerdings ist hier zu berücksichtigen, dass weder Bücher- oder Warensendungen noch Groß- oder Maxibriefe auf diesem Wege versendet werden können. Für diese Produkte gilt: Sie können ausschließlich an einer Paketstation abgeholt werden. Nach Lesen des Barcodes der Versandmarke via Scanner, muss der Kunde nur noch eine Fachgröße wählen und die Sendung in das sich nun öffnende Fach hineinlegen. Wer möchte, kann sich für Pakete einen Einlieferungsbeleg drucken lassen. Für registrierte Kunden besteht stattdessen auch die Möglichkeit, den Einlieferungsbeleg per E-Mail zu erhalten.

Abholen der Sendung an einer Packstation

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Die DHL Packstation Kundenkarte ist notwendig

Was für den Versand gilt, betrifft auch den Empfang von DHL-Sendungen: Die Inanspruchnahme der Packstationen gilt ausschließlich für Sendungen, die von DHL beziehungsweise der Deutschen Post befördert werden. Der Ablauf gestaltet sich wie folgt: Ist eine Sendung eingetroffen, erfolgt die Benachrichtigung des registrierten Kunden via SMS. Der Kunde erfährt in dieser Kurzmitteilung, wo sich seine Sendung befindet. Außerdem erhält er die mTAN, welche er für die Abholung benötigt. Mit diesen Details kann der Kunde dann die Sendung an der Packstation in Empfang nehmen – vorausgesetzt die Kundenkarte wird eingelesen und die mTAN eingegeben. Handelt es sich um Nachnahmesendungen, so können diese sofort und bargeldlos mittels EC- oder Geldkarte am Paketautomaten bezahlt werden.

Ist der Paketautomat einmal belegt oder gar defekt, oder aber ist das Format der Sendung nicht kompatibel mit der Packstation, auch dann gibt es eine Lösung: In einem solchen Fall erfolgt der Transport der Sendung zu einer anderen Paketstation oder einer anderen Postfiliale. Dort wartet die Sendung auf den Kunden. Dieser enthält eine diesbezügliche Information via SMS oder E-Mail. Eine solche Umleitung geschieht ohne Vorabinformation. Normalerweise kann die Sendung bei einer Umleitung zu einer Filiale erst am darauffolgenden Werktag in Empfang genommen werden, und der Empfänger hat sich – anders als bei der Abholung am Automaten – außerdem mit seinem Personalausweis zu legitimieren, während die mTAN in diesem Fall überflüssig wird.

Die Lagerungszeit für die Sendung beträgt beim Paketautomaten neun Kalendertage. Hat der Empfänger das Fach des Automaten erst einmal geöffnet, kann er gemäß AGB die Annahme nicht mehr verweigern. Das bedeutet: Die Annahme der Sendung erfolgt in der Regel, ohne vorher zu wissen, wer Absender ist und in welchem Zustand sich die Sendung befindet. Allerdings besteht die Möglichkeit, eine Sendung – ungeöffnet oder beschädigt -, umgehend (24 Stunden) in einer Postfiliale mit dem Hinweis auf “Annahme verweigert” zwecks Rückversands einzuliefern. Deswegen braucht jedoch niemand die Nacht zum Tage zu machen.

Hilfreiche Links zur DHL Packstation:


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