Deutsche Post

Die Deutsche Post AG ist weltweit das größte Post- und Logistikunternehmen der Welt. Die Privatisierung erfolgte 1995. Mehr als 430.000 Mitarbeiter werden beschäftigt und 2013 wurden 55,1 Mrd. Euro umgesetzt. Bei uns können Sie Ihre Deutsche Post Brief Sendung kostenlos verfolgen und erhalten vielfältige Informationen zu Themen der Internetmarke, Warensendung und vielem mehr.

Deutsche Post AG: Sendungsverfolgung, Brief Porto Preise

Der von der Deutschen Post angebotene Service der Sendeverfolgung via Internet versetzt sowohl Absender als auch Empfänger in die Lage, durch Eingabe der Sendungsnummer den Verlauf der Sendung von der Aufgabe bei der Post bis zur Ankunft beim Empfänger zu verfolgen. Das geht bequem von unterwegs und mittlerweile sogar via QR Code.

Ablauf der Deutsche Post Sendeverfolgung

deutsche post sendungsverfolgung

Deutsche Post Brief Sendungsverfolgung auf https://www.deutschepost.de

Das Tracking, also die Möglichkeit der Nachverfolgung, beginnt bereits, nachdem der Kunde seine Sendung aufgegeben hat. Um diese eindeutig zu identifizieren und zuordnen zu können, bekommt jeder Brief eine Sendungsnummer. Ob die Frankierung der Sendung real oder digital erfolgt ist egal. Parallel zur Sendungsnummer kann auch ein Postmatrixcode oder Datamatrixcode ausgestellt werden.

Vorteile für DHL

Dieser Service mit der Sendungsverfolgung, der von der Deutschen Post geboten wird, hat für alle Beteiligten einen Mehrwert. Das Unternehmen DHL verwaltet akribisch den Sendeverlauf und verfügt so jederzeit über nachvollziehbare Daten. Dadurch hat jeder Kunde die Möglichkeit, den Status seiner Sendung zu einem beliebigen Zeitpunkt einzusehen. Diesen Service nutzen die Kunden mehrheitlich gern. Für die Deutsche Post sind die Informationen darüber, wann und wie eine Sendung verschickt, und ob die Sendung termingerecht zur Auslieferung kommt, wichtig. Insbesondere dann, wenn es um Reklamationen und Anfragen zur Nachforschung bei nicht angekommenen Lieferungen geht.

Vorteile für Kunden

Privatkunden sind so in der Lage immer zu verfolgen, was mit ihrer Briefsendung passiert, und zu welchem Zeitpunkt sie zur Auslieferung kommen könnte. Das gibt mehr Sicherheit und der Verlauf einer Sendung lässt sich nach Belieben kontrollieren und verfolgen.

Sicherheit ohne Risiko

Das Unternehmen bietet seinen Kunden Versicherungen und Reklamationsangebote, wenn es zu Problemen bei Lieferung ihrer Briefsendungen kommt. Trotz des guten Services kann es hin und wieder passieren, dass durch technisches Versagen oder einen Unfall eine Sendung seinen Empfänger nicht erreicht.

Rechtliche Grundlagen

Im Fall des Verlusts einer Briefsendung hat der Kunde die Möglichkeit, einen Nachforschungsantrag stellen. Das geht nur dann, wenn zwischen Lieferant (Versender) und Besteller (Empfänger) diesbezüglich vorab eine entsprechende Absprache getroffen wurde. Nimmt die Deutsche Post den Antrag auf Nachforschung an, erfolgt eine Prüfung, wo und wie die betreffende Sendung verloren gegangen sein könnte. Die Nachforschung wird jedoch erst eingeleitet, wenn sechs Werktage nach Aufgabe der Sendung vergangen sind. Ist eine Sendung beschädigt oder unvollständig kann der Kunde über eine interne Schadenanzeige reklamieren. Direkt online werden entsprechende Formulare vorgehalten.

Sendungen mit einem höheren Wert können über entsprechende Zusatzversicherungen abgesichert werden. Bei wichtigen Briefen kann der Kunde diese als Expresssendung aufgeben und zusätzlich versichern wie ein Paket.

Aktuelle News & Meldungen

[catlist template=newslist name="deutsche-post" numberposts=5 thumbnail=yes thumbnail_size=170,170 date=yes posts_morelink="Mehr lesen" excerpt=yes excerpt_size=35]

Die Deutsche Post AG – Das Unternehmen

deutsche post logoDie Deutsche Post AG ist das größte Postunternehmen weltweit und hat ihren Sitz in Bonn. Sie ging 1995 im Zuge der „Postreform I“ aus der Privatisierung der Deutschen Bundespost hervor. Mit 500.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 55 Milliarden Euro handelt sich dabei um das siebtgrößte Unternehmen der Welt und das größte Unternehmen Deutschlands.

Geschichte und Werdegang der Deutsche Post AG

  • 1876 veranlasste Otto von Bismarck den Zusammenschluss von Reichspost und Telegraphenverwaltung zu einer obersten Reichsbehörde. Die Nachrichtenhoheit im deutschen Kaiserreich war Ausdruck der nationalstaatlichen Souveränität und gewährleistete eine zuverlässige Kommunikation der Bevölkerung.
  • Ab dem Jahr 1924 bestand die Deutsche Reichspost als eigenständiges Unternehmen im Rahmen des Reichspostministeriums.
  • 1950 entstand die Deutsche Bundespost, welche fortan für das nationale und internationale Post-und Fernmeldewesen verantwortlich war.
  • 1969 wurde in San Francisco das Unternehmen DHL gegründet, welches seit 2002 zu 100 % eine Tochtergesellschaft der Deutschen Post AG ist. In den kommenden Jahrzehnten expandierte DHL schnell und bot einen weltweiten Dokumente- und Pakettransport an.
  • Am 1. Juli 1989 wurde das Poststrukturgesetz beschlossen, welches eine Umstrukturierung der Deutschen Bundespost vorsah.
  • 1990 wurde die Deutsche Post der DDR in die Deutsche Bundespost eingegliedert.
  • 1995 erfolgte die Aufteilung des Unternehmens in die Unternehmen Deutsche Post AG, Deutsche Telekom AG und Postbank AG.
  • Ab dem Jahr 1997 agierte die Deutsche Post AG zunehmend weltweit. Durch Kooperationen mit Partnerunternehmen sowie Akquisitionen und Beteiligungen begann sie ihre Entwicklung zum heute weltweit führenden Logistikkonzern.
  • 1998 beteiligte sich die Deutsche Post AG mit 25 Prozent an dem Unternehmen DHL, 1999 folgte die Akquisition von Danzas und AEI.
  • Am 20. November 2000 erfolgte der Börsengang des Unternehmens. Es handelte sich dabei um den drittgrößten Börsengang aller Zeiten. 29 % des Aktienkapitals wurden zunächst verkauft. Die eigenen Mitarbeiter des Unternehmens erwarben 6 % der Aktien, was einem Gegenwert von 400 Millionen Euro an Aktienkapital entspricht.
  • 2002 übernahm die deutsche Post 100 % der Aktien des Unternehmens DHL. Diese Express-Kuriermarke stand seit langem für Schnelligkeit und Modernität. Damit untermauerte die deutsche Post ihre Rolle als wichtigstes weltweit agierendes Logistikunternehmen.
  • Im Jahr 2005 übernahm die Deutsche Post den britischen Logistikkonzern Exel für 5,5 Milliarden Euro. Das Spezialgebiet des Konzerns sind Versandlösungen für Großkunden. Exel erfuhr einen Gewinnsprung um 55 % im ersten Halbjahr 2005.
  • 2009 rief die Unternehmensführung die „Strategie 2015“ aus. Der Konzern hieß nun Deutsch Post DHL. Unter anderem wurde eine gemeinsame Führungsstruktur der beiden Bereiche eingerichtet. Außerdem wurden in der Unternehmensphilosophie ein noch besseres Eingehen auf die sich verändernden Bedürfnisse der Kunden, einfachere Planbarkeit und hohe Transparenz betont.
  • 2010 wurde das Konzept des E-Postbriefs eingeführt. Es handelt sich dabei um ein Angebot zu sicherem Emailverkehr und Briefgeheimnis im Internet.
  • 2015 ist das Reise Portal Post Reisen in Kooperation mit Eurotours online gegangen.

Unternehmensstruktur

deutsche post tower Deutsche Post AG Tower in Bonn – Bild © Qualle / de.wikipedia
Seit 2011 besteht der Vorstand aus folgenden sieben Personen:
  • Frank Appel (Vorstandsvorsitzender)
  • Lawrence A. Rosen (Finanzen, Global Business Services)
  • Ken Allen (Express)
  • Bruce A. Edwards (Supply Chain)
  • Jürgen Gerdes (Brief)
  • Angela Titzrath (Personal)
  • Roger A. Crook (Global Forwarding, Freight)

Der Konzern ist in vier Unternehmensbereiche unterteilt:

  • 1. Brief
  • 2. Express
  • 3. Global Forwarding, Freight
  • 4. Supply Chain

Die Aufgabenverteilung funktioniert folgendermaßen:

  • Brief – Ca. 180.000 Mitarbeiter arbeiten hier für das deutsche Briefnetz. Pro Tag werden durchschnittlich 66 Millionen Briefe zugestellt, davon 3 Millionen an Geschäftskunden und 39 Millionen an Privathaushalte. 95,7 % der Briefe werden einen Tag nach Einwurf zugestellt. Das Filialnetz umfasst 20.000 Filialen und 2500 Packstationen.
  • Express – In dieser Abteilung sorgen rund 100.000 Mitarbeiter für weltweite Express- und Kuriersendungen. Das Unternehmen verfügt hier über 3 Hauptdrehkreuze, 32.200 Servicepoints und eine Flotte von 62.500 Fahrzeugen sowie 250 Flugzeugen weltweit.
  • Global Forwarding, Freight – Hier sind rund 41.000 Mitarbeiter beschäftigt. Die Abteilung ist zuständig für den Transport von Waren über Straßen, Schienen, oder den Seeweg. Pro Jahr werden 2.1 Millionen Tonnen Luftfracht und 2,6 Millionen Container Seefracht ausgeliefert.
  • Supply Chain – Dieser Unternehmensbereich umfasst Lagerung und Lagertransport sowie interne und externe Kommunikationsprozesse.

Zusätzliche Informationen und Neuigkeiten

Die Deutsche Post AG legt großen Wert auf eine nachhaltige Unternehmensführung. Im Jahr 2011 lud sie zu einem Nachhaltigkeitstag in ihrer Bonner Zentrale ein, wo Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über unternehmerische Verantwortung und Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen diskutierten. Im selben Jahr begann die Deutsche Post AG in Zusammenarbeit mit namhaften Herstellern mit der Entwicklung eines eigenen Elektrofahrzeugs, das speziell auf die Anforderungen des Paketzustellens angepasst wurde und dabei komplett emissionsfrei fährt. 2013 wurde die komplette Postzustellung in der Stadt Bonn auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Sie ist somit die weltweit erste Stadt mit emissionsfreiem Postverkehr und dient als Vorbild und Pilotprojekt.

Mit dem Konzept GoGreen hat sich das Unternehmen ein messbares weltweites Klimaschutzziel gesetzt. Bis 2020 soll die CO2 Effizienz des Jahres 2007 um 30 % gesenkt werden. Mittlerweile fahren 8500 Fahrzeuge der Flotte entweder mit alternativen Energien oder sind aerodynamisch oder motorelektrisch zu Gunsten ihrer Umweltfreundlichkeit modifiziert worden. Die Stiftung der Deutsche Post AG setzt sich in sozialen und humanitären Projekten wie Katastrophenmanagement und Kollaborationen mit UNICEF ein.

Die Internetmarke der Deutschen Post – Briefmarken selber drucken

internetmarke deutsche post Deutsche Post Internetmarke Motivbeispiel „Junge“ – Bild © Deutsche Post AG

Wer früher einen wichtigen Brief versenden wollte, aber die passende Marke nicht zu Hause beziehungsweise kein passendes Geld für den Automaten hatte, musste bis zur nächsten Öffnung der Postfiliale warten. Heute kann man seine Briefmarken selber drucken.

Flexibilität beim Versenden: das Online Porto

Es braucht nur einen Computer mit bestimmten Systemvoraussetzungen, eine stehende Internetverbindung und geeignetes Papier, um rund um die Uhr eine Sendung selbst zu frankieren. Die Möglichkeit, online das nötige Porto zu bezahlen und die passende Marke zu erstellen, gilt für eine Vielzahl von Sendungen beziehungsweise Produkten der Deutschen Post. Briefe oder Postkarten können auf diese Weise für den Weg zu einem Empfänger im Inland als auch für den internationalen Versand korrekt frankiert werden. Wer ein Einschreiben verschicken möchte, kann das praktische Porto online ebenfalls für den nationalen und den internationalen Bereich einsetzen. Im Inland können mit dieser Methode zusätzlich Waren und Büchersendungen versandfertig gemacht werden, der Bereich Presse und Buch ist über die Onlinevariante auch für internationale Adressaten frankierbar. Wer zum ersten Mal sein Porto am PC selbst erstellt oder spezielle Fragen zu einem bestimmten Porto hat, findet hier Abhilfe – besonders auch im umfangreichen FAQ – sowie beim Portokalkulator, den die Deutsche Post ebenfalls online zur Verfügung stellt.

Drei Schritte zum Porto

Zunächst muss der Absender das gewünschte Porto auswählen. Wer sich nicht sicher ist, nutzt online den Service des Portokalkulators. Gut zu wissen: Es gibt keine Zusatzkosten im Vergleich zum klassischen Weg des Markenkaufs in der Filiale, und auch die Möglichkeit von Rabatten besteht nicht. Zum Porto kann für die online erstellte Marke aus mehr aus 200 Möglichkeiten in der Bildergalerie das Wunschmotiv gewählt werden. Wer gleichzeitig auch ein Adressfeld drucken möchte, muss natürlich auch die entsprechende Empfängeradresse in das Onlineformular eingeben. Sind alle Daten korrekt erfasst, geht es ans Bezahlen. Hierfür sind verschiedene Zahlungsarten möglich, wobei die eigene Portokasse in den meisten Fällen entweder per Lastschrift oder mit PayPal beziehungsweise Giropay aufgeladen wird. Sofort nach der Bezahlung hat der Nutzer Zugriff auf die von ihm erstellte Briefmarke: Sie kann nun – gegebenenfalls zusammen mit dem entsprechenden Adressfeld – ausgedruckt werden. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Den Druck direkt auf die Sendung, beispielsweise einen Briefumschlag
  • Das Ausdrucken auf ein individuelles Papier, das man anschließend auf die Sendung aufklebt.
Schon geht es – wie bei der herkömmlichen Variante – ans Verschicken.

System und Software – die Voraussetzungen

Um das Porto online zu erstellen, braucht man einen Rechner, auf dem ein bestimmter Browser (Google Chrome, Microsoft Internet Explorer, Mozilla, Opera oder Safari) installiert ist. Als Software für den Briefmarkendruck können alle Programme genutzt werden, mit denen man ein PDF erstellen kann. Kostenfrei ist das zum Beispiel mit dem Adobe® Reader möglich. Um die Anforderungen an eine korrekte Frankierung zu erfüllen, muss ein ansprechendes Druckbild erzielt werden. Hierfür braucht man zum einen eine Grafikkarte, die eine Auflösung von 800 x 600, besser noch 1024 x 768 in High Color ermöglicht, zum anderen einen Laserdrucker, Tintenstrahldrucker oder Thermodrucker (schwarzweiß oder Farbe) mit 300 dpi aufwärts.

Wissenswertes zu Paper und Format

Der Ausdruck der Onlinemarken ist nur dann erfolgreich, wenn sich Papier im richtigen Format im Drucker befindet. Korrekte Formate gibt es von verschiedenen Anbietern (Avery Zweckform, Seiko, Herma, Dymo, Brother). Wichtig ist es, dass man darauf achtet, ob eine Briefmarke mit oder ohne Empfängeradresse erstellt werden soll. Wer das passende Papier für die Etikettierung seiner Sendung nicht vorrätig hat, kann auch auf Normalpapier seine Briefmarken selber drucken. Die Marke wird dann einfach ausgeschnitten und mit einem geeigneten Klebestift auf der Sendung angebracht.

Wichtig: Tesafilm darf in diesem Zusammenhang nicht verwendet werden. Er reduziert die maschinelle Lesbarkeit des Aufklebers beziehungsweise hebt sie komplett auf, sodass unter Umständen eine deutlich längere Versandzeit in Kauf genommen werden muss. Achtung: Da man beim Erstellen der Frankierung auf dem Onlineweg immer das genaue Porto eingeben kann, kann für diese Art der Portoerstellung die Mehrfachfrankierung, die bei den klassischen Sendungen oft angewandt wird ist, entfallen. Eine Mischfrankierung aus Online Porto und herkömmlicher Marke ist nicht gestattet.

Registrierung – ja oder nein?

Für den Service der Deutschen Post im Hinblick auf die individuelle Erstellung von Internetmarken muss man sich nicht registrieren. Voraussetzung ist jedoch das Angeben einer gültigen Internetadresse, da nach dem Bezahlvorgang das PDF mit der gekauften Marke an die Mailbox des Bestellers gesendet wird. Eine Registrierung kann erst bei bestimmten Konstellationen anstehen: zum einen, wenn man sich zum Aufladen der persönlichen Portokasse für das Lastschriftverfahren entscheidet, zum anderen, wenn ein Guthaben in der Kasse entstanden ist, das gesichert werden muss. Wer sich für eine freiwillige Registrierung entscheidet, profitiert darüber hinaus von weiteren Vorteilen: Man kann nicht nur bequem seine persönlichen Daten verwalten, sondern sich auch eine Übersicht der zuletzt getätigten Käufe anzeigen lassen. Eine Registrierung ist auch für alle erforderlich, die bei eBay verkaufen und ihre Waren online frankieren möchten. Wer dies tut, nutzt die Kooperation zwischen eBay und der Deutschen Post, die es dem Absender ermöglicht, gleich online die Frankierung in die Vorbereitung des Warenversands zu integrieren.

Kostenlos: das E-Porto Add-In

Das Add-In ermöglicht es den Usern, das passende Porto mithilfe von Microsoft Word oder Open Office auf die einzelnen Sendungen zu drucken. Der Druck ist dabei entweder direkt auf den jeweiligen Briefumschlag, aber auch auf spezielle Etiketten sowie auf Serienbriefe möglich. Sowohl für das Herunterladen als auch für das Nutzen des E-Porto Add-Ins entstehen keinerlei Kosten. Zunächst muss die jeweilige Version (für Microsoft beziehungsweise Open Office), die man nutzen möchte, auf den eigenen Rechner kostenfrei heruntergeladen und installiert werden. Ein zweiter Schritt ist die Registrierung, die dazu dient, die persönliche Portokasse bei der Deutschen Post zu erstellen und zu bedienen. Gleich anschließend ist das Frankieren der Sendungen über verschiedene Versionen von Microsoft Word (2003, 2007 und 2010) sowie den Open Office TM Writer möglich. Wer Sendungen im Seriendruck verschickt, entnimmt die dazu erforderlichen Adressdaten auf herkömmlichem Wege – also zum Beispiel aus Microsoft Excel, aus Outlook oder einer in Open Office erstellten Datenbank. Der Download des E-Porto Add-Ins ist kostenfrei über die Internetseite der Deutschen Post möglich und führt nach Installationen zur sofortigen Nutzbarkeit.

Warensendung mit der Deutschen Post

Es ist einfach, eine Warensendung auf den Weg zu bringen, wenn der Versender einige Regeln einhält. Das Porto ist günstiger als für eine reguläre Briefsendung. Eine Warensendung spart Geld, aber keine Zeit, da ihre Zustellzeit länger dauert als bei regulären Briefsendungen. Der Versender sollte von dieser Option nur bei zeitunkritischen Sendungen Gebrauch machen.

warensendung deutsche post

Warensendung der Deutschen Post unter https://www.deutschepost.de/de/w/warensendung.html

Inhalt und Handhabung

Die Warensendung der Deutschen Post gibt es seit 1964. Der Umschlag wird als Warensendung gekennzeichnet und muss bestimmte Versandbedingungen erfüllen. Die Versendung erfolgt offen, damit Postmitarbeiter den Umschlag zu Kontrollzwecken stichprobenartig öffnen und schließen können. Die Verpackung muss so gestaltet sein, dass sie die Kontrollen unbeschädigt übersteht. Der Umschlag sollte adhäsiv oder durch Musterbeutelklammern verschlossen und der Inhalt so verpackt werden, dass er während der Kontrollen und des Versands nicht aus dem Umschlag rutscht. Der Inhalt der Sendung kann verschlossen sein, wenn es sich um fabrikmäßig eingeschweißte Ware handelt oder einhundert Sendungen mit denselben Maßen und Gewichten durch einen Absender auf den Weg gebracht werden. Auch in diesem Fall muss sich der Absender mit einer stichprobenartigen Inhaltsüberprüfung einverstanden erklären. Die Warensendung wird ohne das zwingende Briefgeheimnis auf den Weg gebracht und erhält den Hinweis „Darf zu Prüfzwecken durch die Post geöffnet werden“. Die Sendung erhält über der Anschrift die Aufschrift „Warensendung“, sie kann handschriftlich erfolgen oder gestempelt werden.

Auf diese Weise wird der Umschlag im Briefzentrum von den Sortiermaschinen als Warensendung erkannt und durch das Next-Day-Beförderungsnetz geschleust. Haben die Mitarbeiter im Briefzentrum weniger zu tun, erfolgt die Weiterverarbeitung in der Regel erst am Mittag des Folgetages. Durch die zeitintensive Zustellung ergibt sich der vergleichsweise günstige Preis zur regulären Briefzustellung. Größere Warensendungen werden an den Zustelldienst DHL übergeben, im Frachtpostnetz bearbeitet und von DHL-Mitarbeitern zugestellt. Die Sendungen werden mit dem DHL-Label ausgezeichnet, das jedoch lediglich Routineangaben enthält. Die Zustellung erfolgt in der Regel als Briefeinwurf ohne Unterschrift. Eine persönliche Zustellung erfolgt nur, wenn der Umschlag nicht in den Briefkasten passt. Erfüllt die Warensendung nicht die vorgegebenen Bedingungen, erhält der Versender sie zurück oder wird mit einem Nachentgelt belastet. Seit einem Jahr hat die Deutsche Post die Warensendung vereinfacht und verschickt sie ausschließlich in zwei Größenordnungen in den Maßen „Kompakt“ und „Maxi“. Das Maximalgewicht einer Warensendung beträgt 500 Gramm mit unterschiedlichen Postwertzeichen. Die Standardgröße hat die Post aus ihrem Angebot gestrichen.

Warensendungen bringen Muster, Proben und Gegenstände auf den Weg, die nach ihrer Art und Beschaffenheit als Waren zu klassifizieren sind. Als Beilagen sind ausschließlich Lieferscheine, Rechnungen, Zahlungsvordrucke, Postwertzeichen, allgemeine zum Ausfüllen bestimmte Vordrucke, Druckstücke in Form von Angeboten und mit Werbeaufdrucken versehene Papierwaren erlaubt. Der Versender darf der Warensendung Kataloge, Gutachten, Gutscheine und Eintrittskarten beifügen, vorausgesetzt, sie sind nicht Hauptinhalt des Paketes. Individuelle Briefmitteilungen darf er nicht mit auf den Weg geben. Er muss die Sendung freimachen. Für Papierwaren, Verkaufswaren und Kalender gelten besondere Regelungen, wenn es sich um Vervielfältigungen auf Karton und Papier handelt. Zu diesen Vervielfältigungen zählen Scheckhefte, Vordrucke, Spielkarten, Bierdeckel, Notizblöcke, Schreibhefte, Umschläge, Briefpapier und Packpapier. Sie dürfen ausschließlich durch eine Warensendung auf den Weg gebracht werden.

Porto, Preise und Maße

Die Warensendung erfolgt in zwei Preiskategorien: „Kompakt“ und „Maxi“. Beide Optionen dürfen 10 bis 35,3 cm lang, 7 bis 30 cm breit und bis 15 cm hoch sein. Sie unterscheiden sich hinsichtlich Gewicht und Porto. Die Kompakt-Sendung bringt der Versender zu einem Preis von 0,90 Euro mit maximal 50 Gramm auf den Weg. Die Maxi-Sendung erfolgt zu einem Preis von 1,90 Euro und darf bis zu 500 Gramm wiegen. Geschäftskunden und Vielversender erhalten seit dem 01.01.2013 eine Rabattstaffel (Weitere Informationen). Die Preise der Rabattstaffel sehen wie folgt aus:

  • ab 300 Sendungen pro Monat – Preis 1,75 Euro (zzgl. USt)
  • ab 3000 Sendungen pro Monat – Preis 1,70 Euro (zzgl. USt)
  • ab 15000 Sendungen pro Monat – Preis 1,65 Euro (zzgl. USt)
Die Post erstattet die Rabatte monatlich auf Vertragsbasis im Nachgang. Gleichzeitig erfolgt die Berechnung der Umsatzsteuer. Die Sendungen sind mit einer Einlieferungsliste zu versehen und freizumachen. Online-Frankierungen sind mit der kostenlosen „Internetmarke“ günstig und unkompliziert. Der Versender trägt die notwendigen Daten ein und druckt das gewünschte Postwertzeichen mit einem Motiv seiner Wahl aus. Anschließend wird der Ausdruck auf dem Umschlag angebracht.

Zustellung der Warensendung

Der Versender sollte sich bewusst sein, dass die Deutsche Post Warensendungen nachrangig behandelt. Verschickt er eine Sendung mit zeitkritischem Inhalt, die den Adressaten umgehend erreichen soll, ist die Warensendung nicht die richtige Option, da der Zustellzeitraum in der Regel vier Tage beträgt. Warensendungen im Briefformat werden von der Post bevorzugt behandelt und treffen in der Regel am nächsten Tag bei ihrem Adressaten ein. Jedoch hat der Versender bei dieser Option nicht so viele Möglichkeiten, wie bei der Warensendung ohne Briefformat. Eine Tracking-Nummer, mit der der Versender den Status seiner Lieferung jederzeit abrufen, überprüfen und überwachen kann, bietet die Post nicht an. Ein Nachforschungsauftrag im Fall von nicht angekommenen Sendungen ist daher nicht möglich.

Postfach der Deutschen Post

Als Postfach wird ein verschließbares Fach bezeichnet, das den Kunden von der Deutschen Post AG zur Lagerung von Postsendungen zur Verfügung gestellt wird. Das Postfach wird in den Räumen der Postfiliale nach Zahlung eines einmaligen Einrichtungsentgeltes zur kostenfreien Nutzung überlassen.

Deutsche Post mit einem flächendeckenden Postfach-Service

Die Deutsche Post bietet, als einziges Postunternehmen deutschlandweit und flächendeckend, ihren Kunden das Postfach an. Es ist ein verschließbares und nur dem jeweiligen Postfachnutzer zugängliches Abholungsfach für Postsendungen. Platziert sind die Postfächer in einem separaten Raum der jeweiligen Postfiliale. Dort befinden sich an einer Wand die durchnummerierte Postfächer, auch Postschließfächer genannt, in unterschiedlichen Größen. Zur rückwärtigen Seite hin sind die Postfächer offen. Zugang haben dort ausschließlich die Mitarbeiter der Deutschen Post AG. Sie sortieren frühmorgens die eingegangenen Postsendungen in jedes einzelne Postfach. Ein Postfach wird überwiegend von Geschäftskunden eingerichtet, weniger von Privatpersonen. Ein Firmenmitarbeiter, oder in kleineren Unternehmen der Inhaber selbst, holt frühmorgens zwischen 07.00 Uhr und 08.00 Uhr die tägliche Eingangspost aus dem Postfach. Dadurch ist sichergestellt, dass bei Arbeitsbeginn im Büro des Unternehmens die Tagespost vorliegt.

Zentrale Vergabe von Postfächern
Postfach der Deutschen Post Postfach der Deutschen Post

Ein Postfach einrichten ist bei der Deutschen Post AG denkbar einfach. Über eine bundesweite Servicenummer wird der Interessent darüber informiert, ob an seinem Wohnort ein freies, also noch nicht vergebenes Postfach verfügbar ist. Alternativ kann diese Auskunft auch direkt bei der örtlichen Postfiliale eingeholt werden. Der Antrag zum Postfach einrichten wird mit wenigen Eingaben und einem abschließenden Mausklick online gestellt. In den darauffolgenden ein, zwei Wochen erhält der Antragsteller die Unterlagen zum Postfachmieten zugeschickt. Ab dann kann er bei der betreffenden Postfiliale ein, und zwar sein Postfach mieten. Er bekommt zwei Postfachschlüssel zugeschickt oder ausgehändigt und hat nun einen jederzeitigen Zugang zu seinem Postfach. Von da an werden die infrage kommenden Postsendungen allesamt in seinem Postfach hinterlegt, also nicht mehr in den Hausbriefkasten unter der Wohnanschrift eingeworfen. Das einmalig fällige Einrichtungsentgelt von fünfzehn Euro ist in der Zwischenzeit bezahlt worden; laufende Kosten für die Anmietung eines Postfachs werden nicht erhoben.

Geschäftskunden über Postfach informieren

In dem Postfach werden diejenigen Postsendungen hinterlegt, die an den Postfachinhaber unter Angabe der Postfachnummer adressiert sind. In seinem eigenen Interesse sollte er alle Geschäftskunden darüber informieren, dass ein Postfach unterhalten wird und ihnen die Postfachnummer sowie die dazugehörige Postleitzahl der Zustellfiliale der Deutschen Post AG mitteilen. Erfahrungsgemäß wird diese neue Postfachanschrift nach einer Übergangszeit von einigen Wochen durchgängig benutzt. Unterstützung erhält der Postfachinhaber durch die Deutsche Post AG mit einer Servicemappe; sie enthält unter anderem vorfrankierte Pluskarten sowie Adressaufkleber zu der neuen Postfachanschrift.

Eingelegte Postfachsendungen und Ausnahmen davon

Die gängige Tagespost mit ihren unterschiedlichen Briefformaten wird ausnahmslos in das Postfach eingelegt. Dazu gehören unter anderem auch Postvertriebsstücke, Streifbandzeitungen sowie Zahlungsanweisungen. Briefsendungen, die dem Empfänger persönlich ausgehändigt werden müssen, werden nicht in das Postfach eingelegt, sondern nach wie vor vom Mitarbeiter der Deutschen Post AG unter der Hausanschrift des Empfängers zugestellt. Die muss bei der Eröffnung des Postfachs angegeben werden. Auch Postzustellungsaufträge, Telegramme, DHL-Infopost sowie schwergewichtige Katalogsendungen werden nicht in das Postfach eingelegt, sondern zugestellt.

Mitbenutzung des Postfachs ist möglich

Auch die Mitbenutzung eines weiteren Postempfängers unter derselben Postfachanschrift wird von der Deutschen Post AG angeboten. Oftmals handelt es sich dabei um unterschiedliche Firmen mit derselben Postanschrift. Aber auch mehrere Personen mit unterschiedlichen Wohnanschriften können gemeinsam ein Postfach benutzen. Die Anmeldung dieser Mitbenutzung geschieht auf demselben Wege wie die zur Einrichtung des Postfachs. Der Postfachinhaber, also derjenige, der das Postfach eingerichtet und insofern gemietet hat, ist für die regelmäßige Entnahme der eingelegten Post zuständig und verantwortlich. Das muss in einem regelmäßigen Rhythmus von sieben Kalendertagen, mithin mindestens einmal wöchentlich, geschehen. Es muss sichergestellt sein, dass die täglich eingehende Post auch tatsächlich in das Postfach eingelegt werden kann. Diese Verantwortung gegenüber der Deutschen Post AG übernimmt der Postfachinhaber für Postfachmitbenutzer. Er ist und bleibt als Mieter des Postfaches der einzige Ansprechpartner für die Deutsche Post AG.

Falschsendungen gehören in das Rückgabefach

Auch beim Einlegen in das Postfach sind Falschsendungen nicht ganz ausgeschlossen. In dem Raum, in dem in der Postfiliale die Postfächer zugänglich sind, befindet sich ein Rückgabefach. Die irrtümlich erhaltene Postfachsendung wird dort eingeworfen und anschließend in das richtige Postfach eingelegt.

Rechtsgrundlage für die Postfachbenutzung ist ein Nutzungsvertrag zwischen der Deutschen Post AG und dem Postfachnutzer. Der Vertrag wird schriftlich abgeschlossen und muss ebenfalls schriftlich gekündigt werden. Der Vertrag zur Postfachnutzung gilt unbefristet; kündbar ist er mit einer dreiwöchigen Frist zum Monatsende. Der Nutzungsvertrag ist erst dann endgültig beendet, wenn die beiden Postfachschlüssel in der Postfiliale zurückgegeben worden sind.

Deutsche Post Mobile App

Mit der App Post Mobil bietet die Deutsche Post nun die wichtigsten Tools für Paket- und Briefsendungen für unterwegs an. Enthalten sind unter anderem Funktionen wie Sendungsverfolgung, Portokalkulator und Filialsuche. Tools und Funktionen

deutsche post mobile app Deutsche Post Mobile App unter www.deutschepost.de
Post Mobil vereint Funktionen, die bisher auf verschiedene Internetseiten verteilt waren. Dazu zählt etwa die Filial- sowie die Briefkasten-Suche via App. Per Standortbestimmung können umliegende Filialen, Briefkästen und Briefmarkenautomaten gefunden werden. Auch Geldautomaten & Filialen der Postbank sowie Kontoauszugsdrucker oder Packstationen lassen sich orten.

Ein weiteres praktisches Tool ermöglicht die Ermittlung der Postleitzahl durch die Eingabe von Straße und Ortschaft. Mit dem Portokalkulator können Preise von Briefen und Paketen berechnet werden. Die App erlaubt zudem eine mobile Buchung verschiedener Dienste wie dem Lagerservice und dem Nachsendeservice der Deutschen Post. Durch die Einbindung von Google Maps können Sendungen unterwegs geortet und verfolgt werden. Auch die Filialsuche funktioniert über Google Maps. Das Tool Funcard, welches die Erstellung von Postkarten und Briefen via App ermöglicht, war bis vor kurzem in Post Mobil integriert, ist jetzt jedoch als eigenständige Android App im Marketplace verfügbar.

Funktionen auf einen Blick:

  • Filiale suchen
  • Briefkästen suchen
  • Postleitzahl suchen
  • Sendungsverfolgung Brief
  • Sendungsverfolgung Paket
  • Postprodukte kaufen
  • Portokalkulator
  • E-Post
  • Nachsendeservice
  • Handyporto
  • Lagerservice

Funktionalität und Design

Die App Post Mobil zeichnet sich durch ihr klares Design aus. Die verschiedenen Tools stehen im Vordergrund und sind leicht zu bedienen. Vorteilhaft ist vor allem die Integrierung verschiedener Dienste wie etwa Google Maps, wodurch die Bedienung stark vereinfacht wird. Auch die Einbindung verschiedenster Preistabellen spart Zeit und ist praktisch. Lediglich der Umfang der Einstellungsmöglichkeiten ist bei einigen Tools noch etwas dürftig. So besteht bei der Briefkasten-Suche beispielsweise nicht die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Leerungs-Zeiträumen zu wählen.

Post Mobile: Fazit

Post Mobile soll als Sammlung verschiedener Tools der Deutschen Post dienen und als solche funktioniert sie gut. Dass die einzelnen Funktionen teilweise sehr wenige Einstellungsmöglichkeiten bieten, ist ein Makel, der wohl nur Unternehmern auffallen dürfte, die die App für geschäftliche Zwecke nutzen. Dennoch sollte hier noch nachgebessert werden. Positiv ist der Verzicht auf Werbung zugunsten der Übersicht. Post Mobile ist kostenlos und sowohl für das iPhone im iTunes App Store, als auch für Android bei Google Play und Windows Mobile erhältlich. Auf Windows 8 ist die App auch für zu Hause erhältlich.

Deutsche Post Kontakt & Service