Kategorie-Archiv: Deutsche Post

Paket- und Briefwaagen im Büroalltag – Lohnt der Kauf?

briefwaage digital

Werden sehr viele Pakete und sehr viel Post verschickt, ist das Wiegen im Post Shop unpraktisch. Daher finden sich Briefwaagen und Paketwagen vor allem auch in Büros und im Einzelhandel. Bei der Auswahl sollte jedoch auf einige Faktoren geachtet werden.

Digitalwaage oder Federwaage?

Bei den Briefwagen wird in digitale Modelle und in Federwaagen unterschieden. Federwagen können energieunabhängig betrieben werden. Allerdings haben sie auch kleine Auflageflächen und meist ist die Anzeige schwerer abzulesen. Das erschwert exakte Angaben.

Digitalwaagen benötigen eine Energiezufuhr, haben jedoch ein sehr gut abzulesendes Display. Sie werden in verschiedenen Größen angeboten und können zudem zusätzliche Funktionen aufweisen.

Wenn sehr viele Briefe und zusätzlich auch Pakete verschickt werden sollen, sind die Digitalwaagen die praktischere Wahl.

Mess-Genauigkeit und maximale Belastbarkeit

Ein Unterschied von ein bis zwei Gramm kann darüber entscheiden, ob eine Sendung unterfrankiert ist und nicht rechtzeitig beim Empfänger ankommt. Das ist nicht nur ärgerlich und verursacht Zusatzkosten und Verzögerungen, sondern kann bei Fristsachen auch größere Probleme nach sich ziehen. Die Mess-Genauigkeit sollte bei einer Brief- und Paketwaage daher sehr hoch ausfallen. Messschritte von 0,01 bis 0,1 g sind ebenfalls von Vorteil.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die maximale Belastbarkeit. Werden ausschließlich Briefe versendet, reicht ein Modell für 500 bis 3.000 Gramm. Für schwerere Pakete eine Paketwaage oder eine sogenannte Plattformwaage gewählt werden. Da die Wiegeschritte bei diesen aber größer ausfallen, eignen sie sich nicht zwangsläufig als Briefwaagen.

Funktionen einer digitalen Briefwaage

Digitale Briefwaagen bieten meist mehrere Funktionen. Praktisch sind unter anderem:

  • TARA beziehungsweise Zuwiegefunktion
  • Haltefunktion zum Speichern von Gewichten
  • Wiegen in verschiedenen Gewichtseinheiten

Wann lohnt sich die Anschaffung einer Brief- und Paketwaage?

Die Anschaffung einer Briefwaage oder Paketwaage ist immer dann sinnvoll, wenn ein hohes Versandaufkommen vorliegt und das Frankieren sowie die Abgabe bei der Deutschen Post beschleunigt werden sollten. Auch wer es bevorzugt, die Frankierung online vorzunehmen, profitiert von einer eigenen Paket- und Briefwaage. Beim Kauf sollte jedoch auf die individuelle Eignung geachtet werden. Neben den bereits erwähnten Faktoren kommt es dabei auch auf die Größe der Wiegefläche an. Bei kleineren Modellen bemessen diese häufig nur wenige Zentimeter, wodurch sie sich weniger für Großbriefe und größere Pakete eignen.

Quelle: Mehr zum Thema Eichung von Waagen findet man hier

POSTIDENT Verfahren der Deutschen Post erhält Videochat Funktion

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Wollte man sich bisher über das Postident-Verfahren legitimieren, musste man sich auf den Weg in eine Postfiliale machen, dabei auf die Öffnungszeiten achten und unter Umständen lange anstehen. Mit Postident Video, dem neuen Serviceangebot der Deutschen Post, gehört das der Vergangenheit an. Mit Hilfe einer Webcam kann man die Legitimation ganz bequem von zu Hause aus durchführen und mit dem Smartphone oder Tablet funktioniert der neue Service sogar völlig ortsunabhängig.

Postident Video soll die Legitimierung deutlich beschleunigen

Postident ist ein weit verbreitetes Angebot, bei dem Unternehmen die Deutsche Post damit beauftragen, eine Person eindeutig zu identifizieren. Das Postident-Verfahren wird vor allem von Banken genutzt, um etwa im Rahmen einer Kontoeröffnung die Identität einer Person rechtssicher festzustellen. Das ist nötig, um die Auflagen des Geldwäschegesetzes zu erfüllen. Aber auch andere Unternehmen, zum Beispiel Telekommunikationsanbieter, greifen auf das Verfahren zurück.

Bisher musste man sich als Privatperson mit dem Aufweis auf den Weg in eine Postfiliale machen, dort wurden die Daten vom Ausweisdokument abgeglichen, von beiden Seiten mit der Unterschrift bestätigt und anschließend weitergeleitet. Ein zeitintensiver Vorgang, der mit Postident Video nicht nur schneller, sondern auch bequemer wird.

Service ist täglich verfügbar

Mit dem neuen Postident Video-Angebot der Deutschen Post, können sich Personen zukünftig von zu Hause aus über einen einfachen Videochat legitimieren. Der neue Service ist täglich von 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr verfügbar und bietet damit vor allem berufstätigen Personen einen Vorteil, deren Arbeitszeit nicht mit den Öffnungszeiten der Postfilialen kompatibel ist. Durch eine höhere Konversion und beschleunigte Prozesse hat Postident Video aber auch Vorteile für das auftraggebende Unternehmen.

Damit man das neue Legitimationsverfahren der Deutschen Post nutzen kann, müssen technische Voraussetzungen erfüllt sein. Man benötigt:

  • Den eigenen Personalausweis oder Reisepass
  • Einen PC mit Webcam, Mikrofon und Lautsprecher
  • Ein Mobiltelefon
  • POSTIDENT Verfahren erklärt auf Youtube

    Identifizierung in mehreren Schritten

    In der Regel wird man als Privatperson direkt von der Webseite der Bank zum neuen Postident-Portal geleitet, wo man sich zwischen der klassischen Legitimation der Filiale und dem neuen Postident Video-Angebot entscheiden kann. Die Videolegitimation läuft dann in mehreren Schritten ab. Im ersten Schritt gibt man die persönlichen Daten in ein Formular ein oder vervollständigt die Daten, die dem Postident-Portal bereits von der Bank übergeben wurden. Neben Vor- und Nachnamen, sowie der Adresse und Kontaktinformationen, werden in diesem Schritt auch Daten vom Ausweisdokument abgefragt, mit dem die Identifikation durchgeführt werden soll. Der Geburtsort, die Ausweisnummer und einige andere Daten werden in entsprechend vorgefertigte Felder eingetragen. Anschließend aktiviert man die Webcam des PCs und erlaubt dem Webbrowser, auf das Bild der Webcam zuzugreifen. Die Webseite der Deutschen Post bietet anschließend die Möglichkeit, die Webcam und das Mikrofon im Vorfeld zu testen, damit die Legitimation problemlos durchgeführt werden kann. Sind die Vorbereitungen abgeschlossen, wird man direkt über einen Videochat mit einem Call Center-Mitarbeiter der Deutschen Post verbunden, der durch den Legitimationsprozess führt. Während des Videochats wird das Ausweisdokument auf Echtheit geprüft, außerdem werden Fotos von der Vorder- und Rückseite des Ausweises und vom Antragsteller angefertigt. Damit das Postident Video-Verfahren abgeschlossen werden kann, bekommt man anschließend eine SMS-TAN auf das Mobiltelefon gesendet, die im Postident-Portal in das entsprechende Feld eingegeben werden muss. Die Deutsche Post garantiert, dass der gesamte Vorgang verschlüsselt durchgeführt wird, um sicherzustellen, dass die Daten nicht in falsche Hände gelangen.

    Zukünftig auch direkt auf dem Smartphone nutzbar

    Die Deutsche Post will den neuen Postident-Video Service noch deutlich ausbauen. Ab Juli sollen entsprechende Apps für die weit verbreiteten Smartphone-Betriebssysteme iOS und Android verfügbar sein, mit denen Kunden die Möglichkeit haben, die Legitimation über das Postident Video-Verfahren direkt auf dem Smartphone durchzuführen. Mit Postident Video auf dem Smartphone ist man völlig ortsunabhängig und kann erforderliche Legitimationen sogar unterwegs vornehmen. Mehr Infos auf dpdhl.com

    Preisanpassung ab 1. Januar 2015 – Deutsche Post

    Mit 1. Januar 2015 plant die Deutsche Post eine Preisänderung. Das bedeutet, dass nationale Standardbriefe, welche bislang – bei einem Gewicht bis 20 Gramm – 60 Cent gekostet haben, um zwei Cent teurer werden. Somit beträgt der Preis für nationale Briefe – ab dem 1. Januar 2015 – 62 Cent. Doch die Deutsche Post erhöht nicht nur ihre Preise, sondern gibt auch bekannt, andere Tarife zu senken. Der Kompaktbrief bis 50 Gramm soll – statt 90 Cent – ab dem nächsten Jahr nur noch 85 Cent kosten. Keine Preisveränderung gibt es bei Postkarten, Groß- sowie Maxibriefen. Selbst die Zusatzleistungen, wie etwa die Aufgabe per Nachnahme oder auch die Einschreibgebühr, werden – für Briefe, welche innerhalb Deutschlands versendet werden, nicht erhöht.

    Internationale Sendungen werden teurer

    Jedoch gibt es für internationale Briefprodukte eine Preissteigerung. Der Standardbrief oder auch die Postkarte, welche in das Ausland versendet wird, erlebt eine Teuerung um 5 Cent. Somit kostet die Postkarte nicht mehr 75 Cent, sondern wird auf 80 Cent erhöht. Auch diverse Zusatzleistungen, Presse- sowie Buchprodukte sowie weitere Sendungen werden an den neuen Kilotarif angepasst. Doch nicht alle Preisveränderungen sind bereits beschlossene Sache. Schlussendlich muss die Deutsche Post etwaige Preisanpassungen durch die Bundesnetzagentur genehmigen lassen. Hier kommt das Price-Cap-Verfahren zur Anwendung. Wie die Deutsche Post jedoch bereits verlautbaren ließ, wurde die Liste der neuen Preisgestaltung zur Überprüfung an die zuständige Behörde übersandt. Diese hat nun – nach Einlangen des Dokuments – 14 Tage Zeit, um den Antrag positiv oder negativ zu entscheiden.

    Der Personalaufwand und die Infrastruktur sorgen für eine Preissteigerung

    In erster Linie versucht die Deutsche Post – mit dieser Preissteigerung – die gestiegenen Personalkosten aufzufangen. Die Post investiert des Weiteren auch mehrere hundert Millionen Euro, welche in die Bereiche Infrastruktur und Logistik fallen. Somit möchte das Unternehmen – auch im internationalen Vergleich – eine herausragende Qualität sicherstellen. Auch wenn die Deutsche Post eine Anhebung der Tarife plant, so wird das Durchschnittsniveau – welches innerhalb der Europäischen Union liegt – nicht übertroffen. Ein weiterer Vorteil: Durch die rechtzeitige Bekanntgabe haben die Kunden relativ lange Zeit, sich auf die Preisumstellung bereit zu machen. Liegen noch bereits vorhandene Briefmarkenbestände vor, so können diese – bis zum endgültigen Portowechsel – umgestellt bzw. aufgebraucht werden. Der Kunde erhält ab dem 1. Januar sogenannte Ergänzungsmarken. Diese haben einen Wert von 2 Cent. Diese Zusatzmarken werden entweder in den Filialen oder online erhältlich sein. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, dass die Briefmarke an einen der 2.900 Briefmarkenautomaten gedruckt wird. Somit ermöglicht die Deutsche Post eine Weiterverwendung der noch vorhandenen 60 Cent-Marken – auch nach dem Jahr 2014. Die 62 Cent-Marken soll es bereits ab Dezember 2014 geben. Diese kann der Kunde ebenfalls in den diversen Postfilialen sowie auch im Internet erwerben.

    Auch Werbekunden müssen tiefer in die Tasche greifen

    Neuerungen gibt es auch für Werbekunden. Hier steigt der Preis für inhaltsgleiche Massensendungen von 36 Cent auf 39 Cent pro Stück. Zum ersten Mal – seit 18 Jahren – erhöht die Deutsche Post den Preis für die „Infopost Groß“. Die anderen Formate, welche im Bereich Infopost vorhanden sind, bleiben jedoch von der Preisveränderung unberührt. Eine weitere Preissteigerung gibt es für den Postwurfspezial. Auch hier erlebt das Produkt – zum ersten Mal seit zehn Jahren – eine Preissteigerung. Die durchschnittliche Preiserhöhung des Postwurfspezial beträgt rund 10 Prozent.

    Die Übersicht – welche Produkte kosten ab dem 1. Januar 2015 mehr bzw. weniger?

    • Standardbrief bis 20 Gramm – aktuell 60 Cent; ab 2015 62 Cent
    • Kompaktbrief bis 50 Gramm – aktuell 90 Cent; ab 2015 85 Cent
    • Infopost Groß – aktuell 36 Cent; ab 2015 39 Cent
    • Internationale Postkarte – aktuell 75 Cent; ab 2015 80 Cent
    • Internationaler Standardbrief bis 20 Gramm – aktuell 75 Cent; ab 2015 80 Cent
    • Internationale Briefe zum Kilopreis; aktuell 48 Cent; ab 2015 50 Cent
    • Internationaler Eilbrief; aktuell 5,12 Euro – ab 2015 5,36 Euro
    • Internationale Nachnahme; aktuell 7,14 Euro – ab 2015 8,33 Euro
    • Internationale Werbeantwort; aktuell 1,10 Euro – ab 2015 1,20 Euro
    • Infopost International Priority pro Stück; aktuell 48 Cent – ab 2015 50 Cent
    • Infopost International Economy pro Stück; aktuell 45 Cent – ab 2015 47 Cent
    • Presse und Buch Priority; aktuell 0,75 Cent – ab 2015 80 Cent
    • Presse und Buch Economy bis 500 Gramm; aktuell 3 Euro – ab 2015 3,20 Euro
    • Presse und Buch Economy bis 1000 Gramm; aktuell 5,50 Euro – ab 2015 6 Euro
    • Presse und Buch Economy bis 2000 Gramm; aktuell 11 Euro – ab 2015 12 Euro

    Messenger-App SIMSme von der Deutsche Post

    simsme logo

    Im Zeitalter von wachsender Überwachung, Mitlesen von E-Mails und anderem Datendiebstahl startet die Deutsche Post die Messenger-App SIMSme, einen kostenlosen Versandservice von Nachrichten mit Ende-zu-Ende Verschlüsselung.

    Facebook, Twitter, WhatsApp und Co. haben zwei Dinge gemeinsam: private Nachrichten sind nicht wirklich privat. Sie können mitgelesen und gesammelt werden, um dann vom Sender ein Profil zu erstellen, das wiederum für Werbezwecke weiterverkauft werden kann. Und zweitens stehen die entsprechenden Server nicht in Deutschland. Die deutschen Datenschutzgesetze können so umgangen werden.

    Die sichere Nachrichtenübermittlung

    simsme selbstzerstoerung funktion

    SIMSme Selbstzerstörungsfunktion für sensible Daten.

    Der Secure-Instant-Messenger der Deutschen Post, kurz SIMSme, ist eine neue und sichere Alternative. Der Server steht in Deutschland, was die Einhaltung der deutschen Datenschutzgesetze garantiert. Der Service ist in der Regel kosten- und werbefrei. Nur wenn man ganz sensible Nachrichten verschicken möchte, die sich nach einer bestimmten Zeit selbst zerstören sollen, kostet dieser Service 0,89 Euro. Besonders wichtig ist, dass der Nutzer von SIMSme alle Rechte über seine Nachrichten, Bilder, Videos und sonstigen versendeten Daten behält. Oft werden persönliche Rechte in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eingeschränkt oder sogar vollständig abgetreten. Das ist bei SIMSme nicht der Fall.

    SIMSme ist ab sofort verfügbar

    Die neue App ist ab sofort für Apple iPhone und Android-Smartphones kostenlos in den entsprechenden Download-Stores verfügbar. Bei der Anmeldung muss lediglich die eigene Rufnummer übermittelt werden. Mit dieser Nummer wird der Nutzer bzw. seine Mobilnummer verifiziert. Gleichzeitig erfährt der Kunde, welche seiner Kontakte aus dem eigenen Telefonbuch ebenfalls bereits SIMSme verwenden. Benutzt ein Kontakt die App noch nicht, kann er direkt per SMS, Facebook oder E-Mail dazu eingeladen werden.

    Marco Hauprich, Senior Vice President Mobile & New Media bei der Deutschen Post, ist von SIMSme überzeugt und kommentiert die neue App entsprechend: „Die Deutsche Post steht seit über 500 Jahren für einen sicheren und vertraulichen Transport von Informationen. Das gilt nun auch für beliebte Instant-Messages von Smartphone zu Smartphone. Wir sorgen für höchstmöglichen Datenschutz nach den strengen deutschen Gesetzen, und zwar ohne dass der Nutzer dabei einen Mehraufwand hat. Wir stellen SIMSme kostenlos zur Verfügung und nutzen den Service auch nicht zu Werbezwecken, wie andere Dienste das tun.”

    SIMSme bereits jetzt ein ausgezeichneter Service

    simsme trusted app

    Trusted App Zertifikat für die SIMSme App.

    Bereits vor der Freischaltung wurde SIMSme umfassend von mediaTest digital in Kooperation mit TÜViT (TÜV Nord Group) geprüft und als “Trusted App” ausgezeichnet. Die Deutsche Post denkt zudem darüber nach, die App auch als Kommunikationswerkzeug für Unternehmen anzubieten. Dann allerdings soll der Service kostenpflichtig sein, da auch die Verschlüsselung aufgrund der sensibleren Daten dann entsprechend hochwertiger sein müsste.