Die Schweizerische Post

Die Schweizerische Post wurde schon 1849 gegründet. Heute beschäftigt das staatliche Postunternehmen der Schweiz rund 61.500 Mitarbeiter mit einem Jahresumsatz von 8,575 Mrd. CHF (2013). Bei uns können Sie Ihre Sendung kostenlos verfolgen und erhalten vielfältige Informationen zur Schweizerischen Post.

Schweizer Post Sendungsverfolgung – Paketverfolgung – Tracking

Mit „My Post Business“ fragen Empfänger den Status ihrer Sendung jederzeit kostenlos ab. Sie geben die Sendungsnummer in die Suchmaske ein und erhalten die gewünschte Information. Sollten sie die Sendungsnummer nicht kennen, erfragen sie diese beim Versender.

Alle gängigen Sendungen der Post wie Pakete, Briefe, Kuriersendungen, Expresssendungen und Stückgut sind auf diese Weise abrufbar. Die Sendungsdaten sind 180 Tage lang verfügbar. Retouren, Stückgut und Letter ID können 360 Tage lang abgerufen werden. Die Daten von URGENT-Sendungen verbleiben für 90 Tage im System. Der Sendungsempfänger muss einen Beobachtungsauftrag für Inlandssendungen beim Kundendienst auslösen. In diesem Fall schickt die Post eine Nachricht per E-Mail an die hinterlegte Adresse des Kunden, sobald ein neuer Sendungsstatus erreicht ist. Ein Status hat drei Stufen: „Angekündigt“, „An Post übergeben“, „In Verarbeitung“, „In Zustellung“, „Abgeschlossen“. Die Sendungsdaten sind zwei bis drei Stunden nach Aufgabe im System abrufbar.

Die Daten über den aktuellen Sendungsstatus werden laufend aktualisiert. Das PDF-Dokument „Sendungsverfolgung – Liste der Länder mit Sendungsverfolgung im Export“ stellt den Kunden weitergehende Informationen zur Verfügung. Der Empfänger kann Auslandssendungen zwar verfolgen, jedoch nicht beobachten. Diese Tatsache ist technischen Gründen geschuldet. Die Post trifft alle Voraussetzungen, dass Unbefugte keinen Zugriff auf die Sendungsdaten erhalten. Die Daten sind Passwort geschützt und ausschließlich über „My Post Business“ abrufbar. Der Kunde ruft diese Daten über seine Frankierlizenzen ab. Die Nutzung dieser Dienstleistung setzt eine kundeneigene Frankierlizenz- oder Debitorennummer voraus. Die korrekte Anzeige auf dem Bildschirm erfolgt über einen HTML-5 Browser. Ältere Modelle brauchen einen Flashplayer. Der Kunde kann ausschließlich die eigenen Frankierlizenzen abfragen, nur er hat Zugriff auf die erweiterten Sendungsdaten. Auf diese Weise wird das Postgeheimnis gewahrt. „My Post Business“ zeigt für neutrale Sendungen mit Poststellenbarcodes und Fremdsendungen lediglich die Standardansicht an.

Die Post schafft nach eigener Aussage einen Mehrwert für Gesellschaft, Kunden, Anteilseigner und Mitarbeiter. Ihren Geschäftskunden bietet sie maßgeschneiderte Lösungen und individuelle Leistungspakete. Privat- und Geschäftskunden greifen auf die bewährten Angebote zurück, die sie zuverlässig durch ihr Leben begleiten.

Die Schweizerische Post AG wurde am 1. Januar 1849 gegründet. Sie hat die Rechtsform einer spezialgesetzlichen Aktiengesellschaft und befindet sich in Bundesbesitz. Mit einem Transportvolumen von 2,3 Milliarden Briefen, 111 Millionen Paketen und 61.000 Mitarbeitern ist die Post AG das größte Postunternehmen der Schweiz und zugleich der landesweit größte Arbeitgeber. Die Post ist auch Reiseunternehmen und Vermögensverwalter. Das Unternehmen transportiert durchschnittlich 129 Millionen Reisende im Jahr und verwaltet mit ihrer Tochtergesellschaft PostFinance AG mehr als 100 Milliarden Schweizer Franken Kundenvermögen.

Die Schweizer Post AG ist Dachgesellschaft für drei Konzerngesellschaften, die vier unterschiedliche Märkte bewirtschaften. Die Post CH AG ist für den Kommunikations- und Logistikmarkt zuständig. Die PostFinance AG bearbeitet mit ihren Finanzfachleuten den Retailfinanzmarkt. Die PostAuto Schweiz AG transportiert ihre Fahrgäste sicher zu ihren Zielen. Das Kerngeschäft erwirtschaftet die Post CH AG. In ihren Bereich fallen PostMail, PostLogistics (Mobility Solutions AG, IT), Swiss Post Solutions, Verkauf, Immobilienhandel, Kommunikation, Rechtsdienst, Finanzen und HR (Handelsregister). Susanne Rohloff ist seit dem 1. September 2012 Konzernleiterin.

Die Schweizerische Post – Von der Geschichte in die Moderne

Die Bundespost blickt auf eine lange Geschichte zurück. Ursprünglich wurde sie am 1 Januar 1849 als reine Transportgesellschaft für den Transport von Paketen, Briefen, Personen und Geld gegründet. Ein Jahr zuvor war die Schweiz als Bundesstaat neu gegründet worden. Diese Neugründung brachte eine grundlegende Restrukturierung mit sich. Der noch junge Bundesstaat ordnete die Rechtsprechung, die Gesetzgebung, die Armee und das Münzwesen neu. Von diesen Strukturänderungen war auch das Transportwesen betroffen. Das Verkehrs- und Postwesen wurde gleichfalls neu ausgerichtet. Die regionalen kantonalen Postverwaltungen wurden vereinheitlicht und machten der bundesweit organisierten Eidgenössischen Postverwaltung Platz. Die Bundespost erhielt damit das Monopol zur „Weiterbeförderung von postalischen Dienstleistungen“, das zu dieser Zeit als „Weiterleitung von Informationen in geschriebener Form“ im Gesetz bezeichnet wurde. Die Schweizer Bevölkerung erfreute sich einer günstigen und flächendeckenden Dienstleistung, die durch die Monopolisierung reibungslos funktionierte. Als sich Mitte des 19. Jahrhunderts die neue Erfindung der Bahn etablierte, transportierte die Bundespost ihre Sendungen ab dem Jahr 1857 mit diesem neuen Transportmittel. Schnell erkannten die Verantwortlichen der Bundespost die Zeichen der Zeit und schafften den Übergang in die Moderne. Sie nutzten alle weiteren bahnbrechenden motorisierten Erfindungen. Ab 1866 setzte die Bundespost Bahnpostwagen und bereits 1903 Motorfahrzeuge ein und eröffnete ein neues Kapitel in ihrer Transportgeschichte, obwohl die motorisierte Beförderung sowohl für Privatleute als auch für Unternehmen damals noch Neuland war und als vorübergehende Modeerscheinung und Spielerei galt. Bis zum Jahr 1961 war die letzte nostalgische Pferdepost in Avers GR unterwegs.

Nicht nur im Transportbereich erkannten die Postverantwortlichen die Zeichen der modernen Zeit, mit dem technischen Fortschritt richteten sie die Kommunikationssparte neu aus. Im Jahr 1920 erhielt die Bundespost ihren neuen Namen „PTT“. Diese Abkürzung steht für Post, Telefon und Telegrafie, da die Bereiche Telefon und Telegrafie zusammengelegt wurden. Die PTT-Betriebe reichen auf die Zusammenlegung der Oberpostdirektion und der Eidgenössischen Telegraphenverwaltung am 16. August 1920 zurück. Seit dem 30. Oktober 1930 fallen die PTT-Betriebe in die PTT-Zuständigkeitsordnung. Mit der Ausweitung ihrer flächendeckenden Dienstleistungen brauchte die Bundespost zusätzlich zu ihrem im Bundeseigentum stehenden Grund und Boden privates Land. Durch die Einführung des Zivilgesetzbuches führte die Schweiz die Beschränkung des Privateigentums und im Zuge dessen das Enteignungsrecht ein, um diese Infrastrukturerweiterung nicht zu gefährden. Das einprägende gelbe Merkmal der Schweizerischen Post, mit der sie auch ihre normierten Briefkästen und Wertzeichenautomaten landesweit versieht, ist seit dem Jahr 1939 augenscheinlich. Bei dieser Farbgebung handelt es sich jedoch nicht um ein einfaches Gelb, sondern um „Postgelb“, dem das historische Pigment Chromgelb PY34, das Blei(II)chromat sowie die RAL-Farbe 1004 Goldgelb zugrunde liegt. Damit unterscheidet sich das Postgelb der Schweizer Post von dem Ginstergelb der Deutschen Post und dem Raspelgelb der Österreichischen Post. Die Fuhr- und Fahrwerke der Schweizer Post fahren schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts in dieser auffälligen Farbe. Ursprünglich fiel die Wahl auf diesen Farbton aufgrund seiner Signalwirkung, bedankt man, dass zu dieser Zeit noch kein elektrisches Licht existierte, das die Straßen erhellte. Später behielten auch die Eisenbahnwagen der Post diese Signalfarbe bei. Vielleicht dachten die Gründerväter auch daran, dass Goldgelb in der Geschichte mit dem Symbol der Ewigkeit assoziiert wird, womit sie nicht ganz falsch lagen, schließlich hält sich die Schweizer Post bereits seit einer halben Ewigkeit.

Die Postleitzahlen wurden im Jahr 1964 eingeführt. 1978 stellte die PTT die ersten Geldautomaten (Postomaten) auf. Eine weitere technische Neuerung stellte die Einführung der Autotelefone (Natels) dar. Die Liberalisierung der Bundespost erfolgte im Jahr 1997. Die PTT-Betriebe wurden in zwei Konzerne aufgeteilt. Die Swisscom erbringt seitdem die Telekommunikations-Dienstleistungen, während die heutige Schweizerische Post den Paket-, Brief-, Personen- und Zahlungsverkehr betreut. Ab 1998 bis 2012 war die Schweizerische Post auf Grundlage des Postorganisationsgesetzes (01.01.1998) eine selbständige, öffentlich-rechtliche Anstalt mit einem gewissen unternehmerischen Handlungsrahmen. Am 26. Juni 2013 wurde die Schweizerische Post rückwirkend zum Jahresanfang in eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft umgewandelt. Der Finanzsektor der PostFinance wurde in eine privatrechtliche Aktiengesellschaft überführt und untersteht der Finanzaufsicht FINMA. Sie bleibt zu 100 Prozent im Besitz der Schweizerischen Post AG.

Die Schweizer Post – Das Unternehmen

Die Unternehmensstrukturen der Schweizerischen Post AG sind marktgerecht aufgeteilt. Sie postuliert eine Vision, nach der sie „Menschen, Güter, Geld und Informationen zuverlässig, wertsteigernd und nachhaltig“ transportiert. Diese Vision gibt gleichzeitig die Kernwerte des Unternehmens wieder. Die Post hält nach eigener Aussage die Regeln im freien Wettbewerb unter Wahrung des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb und des Kartellgesetzes ein. Für sie gelten die gleichen Regeln wie für ihre privaten Mitbewerber, gesetzliche Ausnahmen nicht eingeschlossen. Die Schweizerische Post engagiert sich den Bereichen Laufsport, Film und weiteren sozialen und kulturellen Projekten und setzt als Sponsor auf Kontinuität. Die im Gesetz verankerte Grundversorgung wird unter Ausschöpfung der zulässigen Handlungsfelder ausgeführt. Der Verwaltungsrat als oberstes Gremium setzt die vom Bundesrat vorgegebenen strategischen Ziele um und gewährleistet die infrastrukturelle Grundversorgung. Die operative Leitung obliegt der Konzernleitung.

Die Beschaffungsorganisation (BOP) realisiert das komplette Beschaffungsvolumen der Bereiche, die für die finanziellen und fachtechnischen Belange verantwortlich zeichnen. Die BOP entwickelt die Voraussetzungen für die Umsetzung der entsprechenden Kompetenzen, Strukturen und Prozesse. Sie sorgt mit kommerziellen und rechtlichen Konditionen für die konzernweite Leistungs- und Kostentransparenz. Die Beschaffungsprozesse beinhalten die Bündelung von Informationen betreffend Lieferanten, Methoden, Umsätze und Beschaffungsmärkte. Die Beschaffungsprozesse sind auf die Erfordernisse des Geschäfts und die Kundenbedürfnisse ausgelegt. Die Verwendung ergänzender Managementtools und einheitliche Beschaffungssysteme nach der SAP-Philosophie schaffen übergreifende Serviceeinheiten und Transparenz. Technische Anforderungen erfolgen firmenneutral, innovative Lösungen und Alternativangebote sind ausdrücklich erwünscht. Das BOP evaluiert die Angebote nach objektiv zu bewertenden Kriterien und strebt eine langfriste Partnerschaft für strategisch wichtige Produkte an. Die Post verwendet zum großen Teil standardisierte Güter. Das ökonomisch günstigste Angebot erhält den Zuschlag. Das Beschaffungssystem des Bundes unterscheidet zwischen drei Vergabeverfahren: oberhalb des Schwellenwertes, unterhalb des Schwellenwertes und das Einladungsverfahren. Das Verfahren oberhalb des Schwellenwertes wird nochmals unterteilt in ein offenes, ein selektives und ein freihändiges Verfahren. Weitergehende Informationen erhält der interessierte Leser unter der Rubrik „Konzern-Vergabeverfahren“.

Unter dem Button „Konzerngesellschaften“ veröffentlicht die Post alle ihre Beteiligungen im In- und Ausland. Diese Konzerngesellschaften sind juristisch selbständige Unternehmen, über die die Schweizerische Post zu 100 Prozent direkt oder indirekt die Kontrolle ausübt. Unter dem Punkt „Assoziierte Gesellschaften“ bekommen die Kunden Einblick in die Postbeteiligungen der assoziierten Unternehmen in der Schweiz, Deutschland und Liechtenstein. Die Post engagiert sich für Menschen und Umwelt. Sie leistet ihren Beitrag in den Bereichen Nachhaltigkeit, Kultur, Sport, Umwelt, Klimaschutz und Mitarbeiter. Schwerpunktmäßig unterstützt die Post den Laufsport und das Filmschaffen des Landes. Sie ist Sponsor von Filmfestivals der unterschiedlichen Sprachregionen. Die hauseigene Kunstkommission kauft die Werke von landeseigenen Künstlern und stellt sie in ihren Postgebäuden aus. Das Unternehmen ist Stiftungspartner des Kommunikationsmuseums in Bern. Unter dem Motto „Wir bewegen die Schweiz“ ist die Post Partnerin der Swiss Runners und unterstützt die wichtigsten Laufveranstaltungen des Landes. Beide Partner unterstützten den „Post-Cup“ der Schweizer Laufelite. Die Post stellt ein eigenes Laufteam und veröffentlicht alle Informationen rund um den geförderten Breiten- und Freizeitsport online und per Laufapp. Mitarbeiter und Läufer aus dem Postteam profitieren von hauseigenen Workshops, günstigen Markenartikeln sowie von Personalaktionen.

Die Schweizerische Post AG unterstützt Infrastrukturprojekte in Entwicklungsländern in direkter oder in Zusammenarbeit mit dem Weltpostverein. Sie hilft dem Weltpostverein, die postalische Infrastruktur weltweit effizienter zu machen und stellt für diese Projekte Expertenteams zur Verfügung. Sie führt Seminare durch und stellt personelle und finanzielle Mittel vor Ort zur Verfügung. In Togo finanziert die Post die Installation von Fotovoltaikanlagen. Das Unternehmen ist um einen Ausgleich zwischen Land und Stadt bemüht und verzichtet bewusst auf eine Konzentration ihrer Betriebe in urbanen Ballungszentren. Sie beschäftigt Mitarbeiter in allen Landesteilen. 20.000 Arbeitsplätze entfallen auf die ländlichen und die Berggebiete. Mit ihren betriebswirtschaftlichen Mitteln trägt die Post den Bedürfnissen der einzelnen Regionen Rechnung. Aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht wäre ein Rückbau eines Teils der der Arbeitsplätze im ländlichen Raum notwendig. Das Logistikunternehmen setzt jedoch auf die Förderung wirtschaftlich schwächerer Regionen und hält an der Dezentralisierung ihrer Arbeitsplätze fest. Sie bleibt damit einer der wichtigsten Arbeitgeber in den Randregionen des Landes. Die Post handelt unter dem Motto „Ökologisch handeln mit System“ und zertifiziert einzelne Bereiche nach ISO 14 001. Sie erfasst die Umweltwirkung von Produkten und Prozessen der Post in Ökobilanzen, begrünt die Dächer ihrer Briefzentren und fördert ihre Mitarbeiter mit ökologischen Weiterbildungsseminaren. Unter dem Motto „pro clima – wir handeln heute“ erweitert die Post ihre Elektrofahrzeugflotte um weitere 7.000 Fahrzeuge, optimiert ihre Wegstrecken und die Auslastung ihrer Fahrzeuge, führt Eco-Drive-Schulungen für ihre Fahrer durch, optimiert ihre Betriebe und Gebäude, führt Klimaschutz-Schulungen durch und richtet den Hauptsitz der PostFinance, ihren PostParc in Bern und den neuen Hauptsitz in Wankendorf nach Minergie-Eco®-Standard ein. Sie engagiert sich in den Bereichen der innovativen und erneuerbaren Energien und führt Pilot- und Leuchtturmprojekte in den Bereichen alternativer Antriebe durch. Die Mitgliedschaft bei den WWF Climate Savers sichert die unabhängige Überprüfung der gesetzten Ziele.

Energieeffiziente Logistik und optimierte Transporte sparen Energie und Kosten. Energiesparende Fahrtechniken, sparsame Antriebssysteme und eine intelligente Transportplanung vermeiden Leerfahrten und erhöhen den Auslastungsgrad. Eine moderne Fahrzeugflotte spart Kraftstoff und Co2-Ausstoß. Wenn möglich, nutzt die Post Bahntransporte und setzt auf eine kombinierte Lösung beider Transportarten mit ihren klimafreundlichen Angeboten aus dem Bereich „Kombiverkehr“. Bei allen Neubauten der Post hat die Schienenanbindung oberste Priorität. Postkunden fördern die Umweltprojekte der Post mit Investitionen in die nachhaltigen Fonds der PostFinance.

Mit ihren Publikationen hat sich die Post einen eigenen hohen Standard hinsichtlich Transparenz für alle relevanten Anspruchsgruppen auferlegt. Regelmäßig veröffentlicht sie Dossiers, Positionspapiere und diverse Berichte. Ihre Magazine für Geschäfts- und Privatkunden und Mitarbeiter informieren regelmäßig über aktuelle Projekte, Innovationen und allgemeine Themen rund um die Schweizerische Post. Social Media garantiert den regelmäßigen Dialog mit den Kunden. Die Schweizerische Post ist auf Facebook, Twitter, YouTube, LinkedIn, Instagram, flickr und Xing vertreten. Die Medienstelle erteilt Journalisten Auskunft und beantwortet Fragen betreffend ihre Dienstleistungen und Produkte. Der PostDoc-Schulservice stellt Lehrmaterial zu Postenthemen bereit. Die Werbekampagne der Post visualisiert die weniger bekannten und sichtbaren Dienstleistungen in ihrer kompletten Leistungsvielfalt. Der Konzern stellt ferner regelmäßig neue Medienmitteilungen und weiterführende Dokumente zu ihren Medienkonferenzen online.

Die Schweizerische Post AG hat keine einfache Aufgabe übernommen, die Erwartungen an das Unternehmen sind hoch. Als Bundesunternehmen ist sie zur Bereitstellung einer flächendeckenden Infrastruktur mit allen Postdienstleistungen verpflichtet. Die strategischen Ziele des Bundesrates sind auf innovative und marktfähige Dienstleistungen ausgerichtet, die die Post AG umsetzen muss. Sie ist angehalten, rentabel wirtschaften, das Unternehmen einem steten Wachstum zuzuführen, effizient zu arbeiten und die Ertragskraft zu steigern. Diese nicht einfach zu realisierenden Ansprüche versetzen das Unternehmen in ein Spannungsfeld von politischen und öffentlichen Diskussionen. In verschiedenen Bereichen sah sich die Post in jüngster Vergangenheit starker öffentlicher Kritik ausgesetzt, die schließlich in zwei Volksinitiativen mündete. Die Initiative „Postdienste für alle“ setzte sich für die Einführung einer Defizitgarantie in der Bundesverfassung und eine damit verbundene flächendeckende Infrastruktur der ein. Im Herbst 2004 scheiterte diese Initiative jedoch knapp mit ihrem Vorhaben. Die „Initiative für mehr Service Public“ ist Juni 2013 aktiv, eine Volksabstimmung wird jedoch nicht vor 2016 erwartet.

Zahlen und Fakten der Swiss Post

Während die Post ihre Dienstleistungen auf dem digitalen Sektor weiter ausbaut, geht das Transportvolumina im Bereich der Zustellung von Briefen und Paketen jährlich um zwei Prozent zurück. Trotz dieser rückläufigen Entwicklung bleibt die Schweizerische Post AG Marktführer im Bereich der Briefzustellung. Zusätzlich erbringt die Post im Bereich Dokumentenmanagement Direktmarketing und Zeitschriftenzustellung weitere Dienstleistungen für ihre Kunden. Der digitale Sektor der Post entwickelt sich mit breitgefächerten Angeboten: Mit der SuisseID, E-Mail-Dienst und IncaMail bietet die Post ihren Kunden sichere Produkte für das Online-Identitätsmanagement, sichere Kommunikation und die digitale Signatur. ePostSelect und Swiss Post Box bieten hybride Lösungen zur Bereitstellung von physischen Daten durch elektronische Datenkanäle. Wie alle anderen Dienstleister zeigt sich auch die Schweizerische Post AG flexibel, wenn es um die Bereitstellung eines breitgefächerten Angebots geht.

In ihren Verkaufsstellen verkauft sie Non-Food-Waren wie Paperterie und Mulitmedia. Die Postschalter halten auch einige Kioskwaren für ihre Kunden bereit. Die Post AG hat ihren Anteil am Logistikmarkt in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut. Im Bereich der Stückgut- und Paketlogistik bringt die Post alle Postsendungen durch den Express- und Paketversand für Privat- und Geschäftskunden auf den Weg. Diesen Postivtrend hat die Post in erster Linie dem stark wachsenden Onlinehandel zu verdanken. Um in diesem Markt nicht den Anschluss zu verpassen, hat die Post einige Neuerungen wie „Yellow Cube“ als Gesamtlösung für Händler im Onlinehandel eingeführt. Mit den Paketautomaten „MyPost 24“ entscheiden die Postkunden, wo und wann sie ihre Sendungen aufgeben. Endkunden wählen den Ort zur Entgegennahme ihrer Sendung selbst aus. Die Post hat ihren Logistik- und Paketsektor in den letzten Jahren kontinuierlich modernisiert und einen zweifachen Millionenbetrag investiert. Die Modernisierung ihrer Logistikzentren beinhaltet neue Sortierzentren mit leistungsstarken Maschinen an den sechs neuen Standorten Basel, Genf, Gossau, Luzern, Bern und Tessin. Zwischen 2006 und 2009 lag das Investitionsvolumen im zweistelligen Milliardenbereich.

Die PostAuto Schweiz AG stellt die Anbindung von Randgebieten an die Zentren des Landes sicher. PostAuto organisiert auch den Schülertransport. Der öffentliche Verkehr der Post transportiert durchschnittlich 130 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Die Post zeigt sich gleichfalls umweltbewusst und hat zusammen mit Rent-a-Bike und SSB ein öffentliches Velo-Verleihnetz gegründet und kontinuierlich ausgebaut. Mit PubliBike leihen sich Fahrradfahrer in einem gutausgebauten Netz E-Bikes und herkömmliche Fahrräder. Die Mobility Solutions AG gehört gleichfalls der Schweizerischen Post AG an und unterhält das Flottenmanagement für externe Kunden und die Post.

Die Post Mobile App

Das mobile Postportal hält eine Reihe von Kundenservices bereit und zeigt, dass das Unternehmen in der neuen Zeit angekommen ist. Mit Apps (Applikationen) für alle gängigen Betriebssysteme sind die Seiten der Post mobil erreichbar. Kunden greifen auf den für mobile Endgeräte optimierten Internetauftritt sowie die Dienstleistungen von unterwegs zu. Anwender rufen die aktuellen Informationen per Handybrowser oder App zu jeder Zeit an jedem Ort ab. Um in den Genuss dieses mobilen Services zu kommen, laden die Postkunden die passende App aus dem Internet herunter. Für die ihre Dienstleistungen bietet die Post verschiedene Apps für I-Phones und Android-Handys an. Die Konzerntöchter PostFinance und PostAuto stellen ihren Kunden ihre Dienstleistungen über die gleichnamigen Apps zur Verfügung. Die PostFinance App liefert den Anwendern alle Dienstleistungen rund um das Thema Finanzen. Die Nutzer verwalten ihr Konto bequem online von unterwegs, fragen ihren Kontostand ab, tätigen Überweisungen und laden ihr Gesprächsguthaben auf. Ihre Zahlungen leisten sie mit „Scan + Pay“. Mit der E-Trading Mobile verpassen sie keine Tradingaktion mehr. Ein mehrstufiges Identifizierungs- und Verschlüsselungssystem sorgt für Datensicherheit, so dass Unbefugte diese sensiblen Daten nicht abfangen, lesen oder sonst wie verwenden können.

Die Post Auto Schweiz AG bietet mit ihrer gleichnamigen App einen echten Mehrwert für ihre Kunden und begleitet sie durch ihren Alltag, ihr Berufsleben und ihre Freizeit. Alle aktuellen Fahrplaninformationen rufen die Nutzer mit der Fahrplanfunktion auf und sind jederzeit über das öffentliche Verkehrswesen der Schweiz informiert. Die PostAuto-App begeistert regelmäßig mit neuen Ideen und Angeboten und informiert ihre Nutzer außerdem über die nächsten PostAuto-Abfahrten. Das E-Post-Office bietet den elektronischen Briefkasten von morgen für Schweizer E-Mail-Adressen. Die Kunden legen fest, von welchem Absender sie ihre Mitteilungen wie erhalten: in analoger Form in den klassischen Briefkasten oder als sichere E-Mail an die eigene Inca-E-Mail-Adresse oder auf dem elektronischen Weg über das E-Post-Office. Alle diese Wege lassen sich über die jeweiligen Post-Apps festlegen.

Mit der zuvor festgelegten Empfangspräferenz legen Postkunden fest, welche Dokumente sie wie empfangen und verwalten wollen. Die Nutzer verwalten und ordnen ihre elektronische Post unkompliziert in ihrer persönlichen digitalen Ablage. Die Apps verfügen über eine Antwort- und Weiterleitungsfunktion, mit der die Anwender Nachrichten direkt aus der App heraus versenden. Die Markierungsfunktion markiert und sucht Dokumente und Nachrichten in Sekundenschnelle. IncaMail ist die einfache Dienstleistung der Post, mit der Kunden ihre Nachrichten und Informationen sicher, vertraulich und nachweisbar versenden. Die IncaMail App bietet die Möglichkeit, Passwort und Benutzername für einen einfachen Zugriff zu speichern. Diese App steht Nutzern von Android Handys, iPod, iPad, iPhone, und Blackberry Smartphones kostenlos zur Verfügung. Das E-Post-Office steht jedoch nur Kunden mit einer Schweizer Domizil-Adresse zur Verfügung.

Mit der Swiss-Post-Box-App verwalten Privat- und Geschäftskunden ihre Briefpost unkompliziert von unterwegs. Sie wird im App-Store der Post heruntergeladen. Um ihren elektronischen Briefkasten zu nutzen, müssen die Kunden bereits als Nutzer der Swiss Post Box registriert sein. Die PostCard Creator App verschickt Postkarten von unterwegs. Einfach ein Foto aufnehmen, Text einfügen, Adressat bestimmen und den digitalen Gruß an die Post schicken, die den Auftrag gebührenfrei und als A-Post übernimmt, ihn als Postkarte im A6-Format ausdruckt und den Gruß an den Empfänger verschickt. Nie zuvor war es so einfach, Urlaubsgrüße, Glückwünsche oder einfach nur nette Nachrichten von Unterwegs zu verschicken. Mit dieser App verschicken Nutzer einmal am Tag eine individuelle Postkarte an einen beliebigen Empfänger in der Schweiz. Um diese App zu nutzen, müssen Kunden in Liechtenstein oder der Schweiz ansässig sein, ein iPhone besitzen und sich kostenlos für die App und die Onlineplattform PostCard Creator registrieren.

Der Online Postshop.ch

Der Postshop bietet seinen Kunden eine große Produktauswahl an. Die Besucher der Webseite finden sich mit einer benutzerfreundlichen Anwendungsoberfläche schnell zurecht und gelangen unkompliziert zu den Rubriken von Interesse. In dem Bereich „Neuheiten und Aktionen“ finden die Besucher die aktuellen Empfehlungen der Post aus ihrem Warensortiment sowie Neuheiten, die gerade auf den Markt gekommen sind. Der Bereich Postgutscheine bietet verschiedene Wertgutscheine an. Zu den Topsortimenten gehören Handy, Mulitmedia, Computer, Games, Telefone, Briefmarken, Geschenkkarten sowie Artikel aus dem Bereich Wohnen und Haushalt. Wer auf der Suche nach einer ausgefallenen Geschenkidee ist, der schaut sich im postshop um. Er bietet eine Reihe personalisierter Geschenkartikel oder so ausgefallene Sachen wie ein Tag bei der Formel 1 an der Côte d’Azur oder ein Survivel-Wochende in der Wildnis an.

Der Bereich „Verpacken und Versenden“ bietet alle Artikel rund um Büro, Papeterie und Online-Fotoservice an. In dem Bereich Briefmarken und Philatelie finden Sammler alle nützlichen Artikel rund um das Thema. Der Postshop bietet einen kundenfreundlichen und portofreien Lieferservice innerhalb von 48 Stunden mit Rechnungsoption für registrierte Kunden an. Die portofreie Lieferung erfolgt innerhalb der Schweiz und Liechtenstein ab einem Warenwert von 15 CHF. Registrierte Kunden profitieren von einem übersichtlichen Kundenkonto, mit dem sie jederzeit ihren Status einsehen, von Gutscheinen und Rabattcodes und einem Login für verschiedene Post-Online-Dienste. Unter dem Button „Meine Bestellungen“ verfolgen die Besteller den Status ihrer Sendung mit „Track&Trace“.

Die Kunden bestellen auch ohne vorherige Registrierung, bei Bezahlung durch Kreditkarte erhebt postshop keine Kreditkartengebühren. Postshop liefert die Pakete an einen Zustellort nach Kundenwahl. Der Kunde wird zuvor durch E-Mail und/oder SMS informiert, sobald die Ware abholbereit ist. Für diese Option „PickPost“ ist die einmalige Registrierung des Kunden notwendig.

PostFinance ein Bankgeschäft Service

Seit dem 26. Juni 2013 ist die Post professionell in das Bankgeschäft eingestiegen und ist seitdem mit ihrer Bankerlaubnis im Bereich der Anlagengeschäfte, Sparkonten und Zahlungsverkehr tätig. Sie untersteht der Finanzaufsicht FINMA. Diese Struktur bietet der Post die Möglichkeit, mit der ihr unterstehenden PostFinance AG Finanzprodukte selbständig anzubieten, die sie ihren Kunden zuvor ausschließlich in Kooperation mit den Finanzinstituten zur Verfüg stellen konnte. Von dieser Regelung ausgenommen sind Hypotheken und Kredite, die weiterhin dem Finanzsektor unterstehen. Die Finanzexperten von PostFinance beraten ihre Kunden in den Bereichen Anlegen, Vorsorgen und Finanzieren. Die Debitkarte „PostFinance Card Direct ist als bargeldloses Zahlungsmittel in der Schweiz sehr populär.

Die Posttochter bietet ihren Kunden umfassende Lösungen für den Zahlungsverkehr im In- und Ausland. Die Finanzexperten erarbeiten mit ihren Kunden individuelle Finanzierungsmodelle zur Erhaltung ihrer Liquidität und leisten ein professionelles Cash-Management und setzen ihren Fokus auf gewinnoptimierte Anlagestrategien. Leistungsstarke elektronische E-Services für alle Finanzgeschäfte, Kontoführung und die Karten der PostFinance runden das Angebot auf dem Finanzsektor ab. Sicherheitstipps, praktische Onlinerechner, Dossiers, Publikationen und Newsletter versorgen PostFinance-Kunden jederzeit mit wichtigen und aktuellen Informationen. Unter dem Button „Kontaktcenter“ finden die Kunden alle Dienstleistungen übersichtlich gegliedert auf einen Blick. Das Kontaktcenter bietet seinen Kunden durch verschiedene Tools zudem die Möglichkeit, ihre Anliegen noch selbständiger zu erledigen und steht ihnen 365 Tage im Jahr rund um die Uhr über Service-Nummern sowie Online zur Verfügung. Die PostFinance AG zählt mit 2,9 Millionen Kunden zu den größten Finanzinstituten des Landes. Im Bereich E-Finance ist die PostFinance AG der unbestrittene Marktführer.